Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Jenseits des Tschadors

Das erste arabische Filmfestival ALFILM 09 eröffnet heute im Kino Babylon

  • Von Nissrine Messaoudi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Hiam Abbass, Manal Khader und Raia Haidar (v.l.n.r.) in »Chaque jour est une fête«

Klischees über die arabische Welt sind weit verbreitet. Islamismus, Unterdrückung, Kopftücher. Oft hört die Vorstellung vieler Menschen über Araber hier auf. Dass diese natürlich mehr können, als »nur« Obst zu verkaufen, wollen Cinemaiat – die Freunde der arabischen Kinemathek Berlin – mit ALFILM 09, dem ersten arabischen Filmfestival in Berlin, zeigen.

Vom 18. bis 25. November werden in Kooperation mit dem arabischen Publizisten-Verein Deutschlands, den Kinos Babylon und Eiszeit, der Werkstatt der Kulturen und dem Hebbel am Ufer über 30 arabische Spielfilme, Dokumentar- und Kurzfilme unter anderem als deutsche oder europäische Erstaufführung gezeigt.

»Selbst in einer Stadt wie Berlin, die einen großen Anteil an arabischen Mitbürgern hat, gab es bisher keine Plattform für arabisches Kino. Das wollen wir ändern«, sagt Fadi Abdelnour, einer der Organisatoren. Tatsächlich finden arabische Filme nur schwer den Weg in deutsch...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.