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Doppeljob-Affäre kommt vor Bundesgericht

CDU Sachsen-Anhalt drängt auf Ausschluss von Madl / Blamage bei Postenvergabe im Landtag

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Affäre um einen CDU-Mann in Sachsen-Anhalt, der eine Mitarbeiterin aus Steuergeldern doppelt bezahlen ließ, erreicht die Bundespartei: Die Landespartei will dort seinen Ausschluss durchdrücken.

Thomas Madl scheint ein wenig die Lust verloren zu haben. Unter »Aktuelles« steht auf seiner Homepage als letzter Eintrag ein Papier, in dem er sich 2006 für den Fortbestand der CDU-Regierung im Land aussprach. Zu lesen ist auch, dass der 52-Jährige die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) im Landtag leitet. Beides ist veraltet. Dass er indes, wie auf seiner Seite ebenfalls mitgeteilt wird, der CDU angehört, stimmt – immer noch.

Eigentlich sollte auch das längst Geschichte sein. Seit dem Frühjahr versucht die Partei, sich von Madl zu trennen. Damals war bekannt geworden, dass der Abgeordnete, der auch Bürgermeister von Löbejün in der Nähe von Halle ist, eine Mitarbeiterin doppelt bezahlen ließ. Sie hatte eine Vollzeitstelle als Personalchefin in der von Madl geführten Verwaltungsgemeinschaft »Saalkreis Nord«...


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