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Wilhelm Groener

Mythos der Schöpfung

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ins Mystische driften mit ihrer neuen Produktion im Ballhaus Ost Wilhelm Groener ab. Viel Dunkelheit gilt es zu durchschauen und sich auf die kontemplative Stimmung einzulassen. Der Titel »Am Anfang war das Ende« klingt paradox und assoziiert den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, das Alpha und das Omega, die in der christlichen Lehre für Anfang und Ende der Welt stehen. Zumindest die geheimnisumflorten Metaphern des Konzeptteams um die Bildende Künstlerin Mariola Groener und den Tänzerchoreografen Günther Wilhelm legen solche Gedanken nahe.

Vor einer Kerze steht eine Frau, ein Mann spiegelt sie. In der Pose der rätselhaften Sphinx ahnt man zwei weitere Gestalten. »This is the end«, singen alle vier gospelartig im Dunkel nach dem Verlöschen der Kerze. »Waiting for the summer rain«, klingt es dann kraftvoller, und tatsächlich erhört der Himmel das Ansinnen, schickt Regen und Gewitter. In vernebelter Schöpfu...


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