Zwei-Staaten-Lösung ist die einzige Option

Interview mit dem palästinensischen Chefunterhändler Saeb Erekat

Die palästinensische Autonomiebehörde sucht derzeit nach internationaler Unterstützung für einen künftigen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967. Da Israelis und Palästinenser nicht in einem Staat zusammenleben könnten, gebe es keine Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung, sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat. Mit ihm sprachen kurz vor den gestern verkündeten Plänen Israels zu weiteren illegalen Siedlungsbauten Jerrold Kessel und Pierre Klochendler (IPS).

ND: In den vergangenen Tagen war häufig die Rede davon, dass die Palästinenser einseitig einen unabhängigen Staat ausrufen wollen. Was wollen Sie damit bezwecken?
Erekat: Wir haben derzeit nicht vor, einen eigenen Staat im Alleingang zu proklamieren, wie dies fälschlicherweise berichtet wurde. Tatsächlich wollen wir beim UN-Sicherheitsrat erreichen, dass sich die Staatengemeinschaft erneut hinter die Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage der vor dem 5.Juni 1967 bestehenden Grenzen stellt. Diese Grenzen sind für uns entscheidend.

Dennoch ging die Initiative nur von Ihrer Seite aus.
Uns geht es lediglich darum, die Zwei-Staaten-Lösung entlang der Grenzen von 1967 zu retten. Es ist Israel, das die ganze Zeit einseitige Schritte unternimmt, indem es unsere Gebiete besetzt, unsere Häuser zerstört, seine Siedlungen weiter ausdehnt und Straßensperren errichtet. Uns vorzuwerfen, einseitige Schritte zu unternehmen, ist eine Lüge.

Israels Minist...



Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 674 Wörter (4456 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.