Wasserstoff aus Algen

Biologisches Verfahren für Kraftstoff von morgen

Bochum (ND). Wasserstoff gilt als idealer Energieträger der Zukunft. In Kombination mit effizienten Brennstoffzellen liefert seine Verbrennung Elektrizität ohne schädliche Abgase. Für Umwelt und Klima wäre das sehr günstig, wenn der Wasserstoff mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen entstünde. Derzeit allerdings wird Wasserstoff großtechnisch bislang fast ausschließlich aus fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas hergestellt. Eine elektrolytische Aufspaltung mit überschüssigem Wind- oder Solarstrom ist bislang sehr ineffizient. Interessanter wäre eine direkte Wasserspaltung durch das Licht bzw. die Wärme der Sonnenstrahlen. Einzelne Versuchsanlagen spalten Wasser bei 600 bis 800 Grad mit Hilfe von Metalloxid-Katalysatoren. Doch in der natürlichen Biochemie gibt es noch einen weiteren direkten Weg zum Wasserstoff. Bestimmte Proteine, sogenannte Hydrogenasen, wirken als Katalysatoren und können molekularen Wasserstoff herstellen. Ein Proteinmolekül kann bis zu 9000 Moleküle Wasserstoff pro Sekunde produzieren.

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