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Gas-Lösung Moskau–Kiew rückt näher

Putin und Timoschenko korrigierten Lieferverträge

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Kiew (dpa/ND). Im Dauerstreit um die Gaslieferungen in die Europäische Union sind Moskau und Kiew einer Lösung näher gekommen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin und seine ukrainische Amtskollegin Julia Timoschenko teilten nach einem Treffen mit, dass sie die umstrittenen Gasverträge vom Januar dieses Jahres korrigiert hätten. Putin äußerte die Hoffnung, dass »wir diesmal ohne Probleme ins Neue Jahr rutschen«.

Unklar blieb aber, wie die extrem finanzschwache Ukraine ihre Gasrechnungen bezahlen will. Die Gaskonflikte der Vergangenheit drehten sich immer wieder um die Zahlungsprobleme Kiews.

Die Ukraine musste zuletzt ihre spärlichen Währungsreserven anzapfen, um die Oktoberrechnung von etwa 380 Millionen Euro zu begleichen. Konkret einigten sich Putin und Timoschenko in Jalta auf der Halbinsel Krim am Donnerstagabend auf Liefermengen und -bedingungen für 2010. Die russische Seite verzichtet laut Putin darauf, für die geringere Abnahmemenge als vereinbart für 2009 eine Vertragsstrafe anzusetzen. Außerdem wurde bestätigt, dass Russland 2010 deutlich höhere Gebühren für den Gastransit in den Westen zahlt. Die Ukraine muss im Gegenzug ebenfalls mit Marktpreisen für ihren Gasverbrauch rechnen.

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