Zeitlupentheater bei Bühnenreform

In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Schauspielhäuser fusionieren. Aber sie wollen nicht

  • Von Velten Schäfer, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen sich die Theater aus Spargründen zu zwei »Kulturkooperationsräumen« zusammenfinden. Bisher eilen die Betroffenen nicht, der ungeliebten Reform nachzukommen. Nun sorgt ein Geheimtreffen von vier CDU-Kommunalpolitikern für Aufregung, die vollendete Tatsachen schaffen wollten.

Auch Wohlmeinende könnten nicht sagen, dass sich das Theaterkonzept von Bildungsminister Henry Tesch (CDU) im Nordosten einer übergroßen Popularität erfreute. Es sind nicht nur die üblichen Verdächtigen, es ist zum Beispiel immer wieder auch jemand wie Nico Völker, Landeschef der Jungen Liberalen, der vor einem »Kulturkahlschlag sondergleichen« warnt, sollten die Regierungspläne umgesetzt werden.

Im Westen nichts Neues

Nach den Plänen der Regierung aus dem vorigen Sommer sollen die insgesamt neun Theater und Spielstätten des Landes zu zwei »Kulturkooperationsräumen« zusammengefasst werden; einer rechts und einer links der A 19 nach Rostock. Durch Fusionen links und rechts dieser Linie, die in etwa auch der Grenze zwischen den Landesteilen entspricht, sollen Synergien frei werden – und Geld gespart werden. Tesch möchte die Landesmittel für die Theater trotz steigender Kosten bei 38,5 Millionen Euro einfrieren. Das Problem aber ist...

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