Jörg Meyer und Martin Kröger 25.11.2009 / Berlin / Brandenburg

Brunnenstraße 183 geräumt

600 Polizisten dringen in Wohnprojekt ein / Hausbesitzer gibt Senat Schuld für Eskalation

Aktivist auf dem Dach des Komplexes in der Brunnenstraße (o.) – Polizisten der Bereitschaftspolizei drangen auch in den ehemaligen Umsonstladen im Erdgeschoss ein.

Der massive Polizeieinsatz kam für die Besetzer überraschend – obwohl doch »Bild« erst in der vergangenen Woche in reißerischer Manier die »Räumung der linken Terror-Nester« eingefordert hatte. Rund 600 Polizisten umstellten dann auch prompt gestern gegen 15 Uhr das besetzte alternative Wohnprojekt in der Brunnenstraße 183, das im Bezirk Mitte besonders durch den ehemaligen »Umsonstladen« bekannt war, der sich im Vorderhaus des Gebäudekomplexes befand. Zwar war bereits im Sommer eine Räumung des Projektes befürchtet worden, doch die blieb damals aus. Zuvor war ein zwischen dem Bezirk, den Besetzern und dem Hausbesitzer, dem Arzt Manfred Kronawitter aus Passau, ausgehandelter Kompromiss für den Erhalt des besetzten Hauses am Widerspruch des Senats gescheitert.

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