Sozialisten leiden an Mitgliederschwund

Grabenkämpfe in Frankreichs Parti Socialiste

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Zwist in der Führungsriege der französischen Sozialisten (SP) findet kein Ende. Auch die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal mischt mit – und sorgt für Empörung.

»Die PS liegt im Sterben? Nein. Sie ist längst tot. Aber niemand wagt das auszusprechen, auch wenn es jedermann weiß«, sagte unlängst der Philosoph Bernard-Henri Lévy in einem Interview. So weit ist es sicher noch nicht, aber tatsächlich ist die Partei in einem besorgniserregenden Zustand. Von den 75 000 neuen Mitgliedern, die die SP zur Präsidentschaftswahl 2007 gewinnen konnte und die seinerzeit die Mitgliederzahl auf einen Rekordstand von 220 000 brachten, haben ihr inzwischen zwei Drittel wieder enttäuscht den Rücken gekehrt. Ende 2008 zählte man noch 200 000 Sozialisten, heute ist ihre Zahl auf 150 000 geschrumpft. Die Stimmung an der Basis ist gedrückt. Viele Sozialisten sind demoralisiert durch die ständigen Querelen unter den Führungspersönlichkeiten, deren politische Positionen sich kaum voneinander unterscheiden, die aber alle ausgeprägte persönliche Ambitionen haben. Das hatte besonders der Parteitag von Reims vor einem Jahr...

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