In Tegel mit eigenen Ideen am Start

Umweltsenatorin Lompscher und Reinickendorfer Linkspolitiker Lederle über neue Nutzungen

Den Finger auf Tegel haben die Umweltsenatorin Katrin Lompscher (LINKE) und der Reinickendorfer Felix Lederle vom Landesvorstand der Linkspartei. Ihnen geht es um die möglichst beste Lösung, wenn 2011 mit Inbetriebnahme von Berlin Brandenburg International der Flughafen Tegel geschlossen wird. Da geht es um mehr als 460 Hektar. Es geht auch nicht allein um den direkt betroffen Bezirk Reinickendorf, sondern um Berlin und die Zukunft. Vor der am Mittwoch stattfindenden 3. Standortkonferenz zum Thema Nachnutzungskonzepte sprach mit beiden Politikern Klaus Joachim Herrmann.

ND: Der BBI geht 2011 ans Luftverkehrsnetz. Tegel macht zu, die Umweltsenatorin Konzepte. Was will sie?
Katrin Lompscher: Zunächst wollen wir deutlich machen, dass Berlin eine große Chance hat, wenn auch der innerstädtische Flughafen Tegel Geschichte sein wird. Und wir wollen aus den Erfahrungen der Schließung Tempelhofs lernen und frühzeitig mit eigenen Diskussionen an den Start gehen. Die Zukunft von Tegel ist auch wichtig für die Zukunft Berlins.

Was sollte mit Tegel nicht geschehen?
Lompscher: Es sollte auf keinen Fall mehr ein Flughafen sein, auch nicht für Geschäftszwecke. Stattdessen sollte das Gelände in großen Bereichen Freiraum bleiben. Die Lage eng an den Wohngebieten Reinickendorfs und auch an den Landschaftsgebieten im Nordwesten sollte genutzt werden.

Reinickendorf ist ja eine eher ruhige Gegend und dürfte noch ruhiger werden. Kann man damit nicht schon zufrieden sein?
Felix Lederle: Die Zukunft und Lebensqualität Reinick...



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