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Linker Durchmarsch bei Wahlen in Bolivien

Evo Morales bleibt Präsident / Bewegung zum Sozialismus erhält über zwei Drittel aller Sitze

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Boliviens erster Indio-Staatschef Evo Morales ist bei der Präsidentenwahl am Sonntag mit überragender Mehrheit wiedergewählt worden. Auch in beiden Häusern des Parlaments eroberte seine Bewegung zum Sozialismus (MAS) haushohe Mehrheiten.

Jetzt ist es amtlich. Boliviens neuer Präsident heißt wie der alte: Evo Morales Ayma. Bei der Wahlparty konnte sich der 50-Jährige nur mit Mühe für das eindeutige Wahlergebnis bedanken, zu laut waren die begeisterten »Evo, Evo«-Rufe Tausender Anhänger der regierenden Bewegung zum Sozialismus (MAS). »Ich möchte Danke sagen für diese demokratische Leistung. Was wir erleben, ist eine demokratisch-kulturelle Revolution im Dienste des Volkes. Dank dieses Bewusstseins schreibt das bolivianische Volk Geschichte«, rief Morales am Sonntagabend vom Balkon des Palacio Quemado in La Paz. Minuten zuvor waren die ersten Ergebnisse bekannt geworden: Das Doppel Morales und sein Vize Álvaro García Linera sind mit 63 Prozent die klaren Sieger der Wahl. Mit weitem Abstand folgen abgeschlagen auf Platz zwei der ehemalige General Manfred Reyes Villa (28 Prozent) und der Zementmillionär Samuel Doria Medina (sechs Prozent).

Neben den traditionellen MAS-Hochb...


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