Perspektive für die Bauern im Altiplano

Ein Projekt in Bolivien versucht, die Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels anzupassen

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Karg und ausgesprochen schwierig zu bewirtschaften sind die Anbauflächen auf dem bolivianischen Altiplano. Ein kirchliches Hilfsprojekt versucht, den Bauern Alternativen aufzuzeigen. Dazu gehören auch Bewässerungsprojekte, die die Folgen des Klimawandels lindern sollen.

Die Stiftung Sartawi fördert Kleinbauern im Altiplano.

Gleich hinter den letzten braunen Lehmmauern von El Alto beginnt die Weite des Altiplano. Von Geröll und Sand durchzogene Wiesen prägen die Hochebene zwischen Hochgebirgsketten der Ost- und West-Anden.

Viehwirtschaft als Haupteinnahmequelle

Rund eine halbe Stunde Fahrzeit von der Stadt entfernt liegt die Gemeinde Calamarca. Sie besteht aus 27 Dörfern, die links und rechts der zweispurigen Fernstraße nach Cochabamba liegen. Neben dem Anbau von Kartoffeln und Bohnen, vornehmlich für die Selbstversorgung, ist die Viehwirtschaft die einzige Einnahmequelle. Schafe, Ziegen und Alpacas werden gehalten, aber auch bunt gescheckte Kühe. Von deren Milch lebt Aconstancia Pomar Taqui. Die 39-jährige Bäuerin stellt gemeinsam mit ihren Freundinnen im Dorf Jucuri Butter, Käse und Joghurt her und verkauft die Milchprodukte an der Straße oder gelegentlich auch auf einem der lokalen Märkte. Dies sorgt für ein bescheidenes Einkommen, welches dazu geführt ...


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