Anke Engelmann, Erfurt 10.12.2009 / Inland

Kulturkahlschlag in Erfurt

Thüringens Landeshauptstadt ist pleite und streicht bei freiwilligen Ausgaben drastisch

Die Finanzkrise ist in Erfurt angekommen. Der Kinoklub steht vor dem Aus, das Jugendtheater »Die Schotte« muss möglicherweise dichtmachen, lauten derzeit die Schlagzeilen. Doch es könnte noch viel heftiger kommen.

Das Jugendtheater »Die Schotte« gehört zu den gefährdeten Kulturstätten in Thüringens Hauptstadt.

In Erfurt geht es ans Eingemachte: Etwa 40 Millionen Euro fehlen der Landeshauptstadt 2010 für einen ausgeglichenen Haushalt. Für Aufregung sorgt nun ein internes Papier aus dem Rathaus mit dem Titel: »Unaufschiebbare Ausgaben im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung«, das radikale Kürzungen in Kultur und Sozialem vorschlägt: 15 Prozent im Etat der kommunalen Kulturprojekte, 25 Prozent in der Jugendförderung und in der Familien-, Senioren- und Behindertenarbeit sogar bis zu 50 Prozent. Für viele der Projekte bedeutet dies das Aus. Einige freie Träger von Soziokultur und Sozialverbänden haben bereits vorsorglich ihren Mitarbeitern kündigen müssen.

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