Das Stück zum Untergang

Pina Bauschs »Sieben Todsünden« im Haus der Berliner Festspiele

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die achte Auftrittsserie des Tanztheaters Wuppertal bei den Berliner Festspielen war zugleich die erste ohne seine Ende Juni verstorbene Gründerin und Leiterin Pina Bausch. Die sanfte Wehmut eines Abschieds lag daher über den »Sieben Todsünden«. Der Schärfe von Bauschs Inszenierung konnte das aber nichts anhaben. Entstanden 1976, wirkt sie fatal aktuell, weil sich nichts an den gesellschaftlichen Missständen geändert hat ...

Nüchtern platziert sie das Geschehen auf eine breite Straße. Im Hintergrund begleitet unter Jan Michael Horstmanns Leitung fast schwelgerisch das Capital Dance Orchestra, ganz vorn hält erst Anna I, dann ein Techniker den Scheinwerfer auf Anna II. Die ahnt, naiv, noch nichts von ihrem Kreuzweg. Reglos sitzt die Familie am Rand und bangt um den Wohlstand, den ihr Anna II unterm Regiment der Schwester erwirtschaften soll. Lediglich Wechsel des Kleides markiert die nächste große Stadt im steten Abstieg der willfährige...

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