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Lawine gestoppt

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: 1 Min.

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Ein Madrider Gericht entschied gestern, dass die spanische Justiz die beschlagnahmten Blutbeutel verdächtiger Sportler aus dem Labor von Dopingarzt Eufemiano Fuentes weiterhin nicht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und dem Radsport-Weltverband (UCI) zur Verfügung stellen darf. So bleiben die in den Skandal verwickelten Athleten, die noch nicht wie Radsportler Jan Ullrich ihre Karriere beendet oder Kollege Ivan Basso ihre Strafe abgesessen haben, weiter straffrei.

Grund für das Urteil sind die immer noch andauernden Verfahren der Spanier gegen Sportärzte wie Fuentes und Funktionäre wegen »Schädigung der Gesundheit«. Diese Prozesse hätten längst abgeschlossen werden müssen.

Hier ist das Problem für die Spanier: Auch einheimische Stars wie der zweifache Sieger der Tour der France, Alberto Contador, oder der aktuelle Sieger der Spanienrundfahrt, Alejandro Valverde, wurden mit dem Skandal in Verbindung gebracht. Auch die Gerüchte, dass sich Fußballprofis von Real Madrid ihr Blut von Fuentes panschen ließen, kursieren seit 2006. Doch an der Aufklärung dieser Fälle ist Spanien nicht interessiert. Also wird verzögert bis zur Verjährung. In Italien wurde Valverde gesperrt. Wehe also, die Lawine würde doch noch losgetreten.

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