Wortgewordene Musik

Die Welt eine Bar in Berlin (West): Paul Beattys Roman »Slumberland«

  • Von Lilian-Astrid Geese
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Paul Beattys dritter Roman »Slumberland« erzählt vom Ende einer alten und dem Beginn einer neuen Zeit, von Ost und West und der A- und B-Seite der Schallplatte. Die Story des Afroamerikaners Ferguson Sowell alias »DJ Darky«, den es in den 1980er Jahren nach Berlin (West) verschlägt, ist wortgewordene Musik.

»Ich bin nicht zufällig DJ geworden: Im Kern bin ich ein Trittbrettfahrer, und als Rhythmusplagiator brauche ich eine Quelle«, sagt Darky von sich und heuert als Jukebox-Sommelier im Schöneberger Slumberland an. In der Szenekneipe mit Strandsand sind die männlichen Gäste schwarz, die Frauen weiß. Doch das ist nicht der Grund, warum der DJ in der Westberliner Vorwendeinstitution landet. Fakt ist, er hat den Beat seines Lebens kreiert und sucht nun nach der Jazzlegende Charles Stone alias »the Schwa«, der im August 1961 nach Ost-Berlin kam und – mauerbedingt – blieb.

Aus der Vielfalt der Romane über das irgendwie vereinigt...

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