Klimagipfel vor entscheidender Phase

Umweltaktivisten demonstrierten in Kopenhagen / Polizei nahm über 900 Menschen fest / Aktionen in aller Welt

192 Länder, davon 115 mit ihren Staats- und Regierungschefs, wollen bis Freitag auf der Kopenhagener UN-Umweltkonfernz ein neues Klima-Abkommen aushandeln. Begleitet wurde die Konferenz von Aktionen in aller Welt, allein in Kopenhagen waren es am Samstag fast 100 000 Demonstranten. Sie wollten ihre Forderung nach einem ehrgeizigen Abkommen präsentieren. Für Misstöne sorgte eine überharte Polizei, die knapp 1000 Demonstranten »vorbeugend« festnahm und bei Frost stundenlang gefesselt auf der Straße sitzen ließ.

Kopenhagen (ND/Agenturen). Der Einigungsdruck beim Weltklimagipfel in Kopenhagen steigt. Bis zum Wochenende reisten rund 50 Umweltminister aus aller Welt in die dänische Hauptstadt, darunter der deutsche Ressortchef Norbert Röttgen (CDU). Die frühzeitige Ankunft hochrangiger Regierungsvertreter erhöhe die Wahrscheinlichkeit substanzieller Fortschritte bei den Verhandlungen, sagte die dänische Konferenzpräsidentin Connie Hedegaard. Am Samstag demonstrierten etwa 100 000 Menschen in Kopenhagens für einen besseren Klimaschutz.

Die Kirchen appellierten bei einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag an die Verantwortung der Staatengemeinschaft für den Schutz des Klimas. Weltweit wurden ab 15 Uhr Ortszeit sieben Minuten lang Glocken geläutet, um auf die Bedroh...

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