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Urlaub hilft

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: 2 Min.

Hätten Sie gedacht, dass Michael Skibbe, Trainer der Frankfurter Eintracht, ND liest? Ich nicht. Aber er hat offenbar auf mich gehört. Am 9. November schrieb ich, dass ein bisschen Extraurlaub Fußballprofis durchaus helfen könne, besser zu spielen. In den Wochen zuvor hatte Wolfsburgs Stürmer Grafite unter Ladehemmung gelitten, woraufhin ihn sein Trainer Armin Veh in den Urlaub schickte. Kaum war Grafite zurück, traf er wieder.

Also ließ ich mich zum Aufruf hinreißen, das Beispiel solle Schule machen – nicht nur im Fußball, wohlgemerkt! Skibbe muss nun also beim Lesen die Idee gekommen sein, das mit seiner ganzen Mannschaft auszuprobieren, schließlich ging es nach einem starken Saisonstart mit Platz vier nach fünf Spieltagen fast ständig bergab in der Tabelle bis auf Rang elf.

Die ganze Mannschaft konnte Skibbe aber nicht nach Brasilien schicken. Drum hoffte er, allein die Aussicht auf Extraurlaub würde schon etwas bringen. Der Trainer hatte beim Erreichen von 23 Zählern nach der ersten Halbserie versprochen, den Trainingsauftakt vom 28. Dezember 2009 auf den 2. Januar 2010 zu verschieben. Das ließen sich die Hessen nicht zweimal sagen und holten den noch nötigen Punkt schon jetzt durch eine starke Leistung in Hoffenheim. So ein paar Urlaubstage rund um Silvester scheinen beliebt zu sein.

»Danach wird gern wieder malocht«, prognostizierte ich im November. Ich hoffe, Michael Skibbe macht mich nicht dafür verantwortlich, wenn seine Jungs nach dem Urlaub im Januar nicht mehr so erfolgreich spielen. Manchmal spielt eine Mannschaften auch so schlecht, dass man sie am besten in einen Endlosurlaub schickt.

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