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Deutsches Team hofft auf Platz sieben

Handball-WM in China: Erster Sieg in der Hauptrunde mit 29:26 gegen Österreich

Kollektives Aufatmen bei den deutschen Handballfrauen: Mit einem Kraftakt in der zweiten Halbzeit hat der EM-Vierte bei der Weltmeisterschaft in China seinen ersten Sieg in der Hauptrunde gefeiert und die drohende schlechteste WM-Platzierung einer deutschen Mannschaft seit Rang zwölf im Jahr 2003 abgewendet. Einen Tag nach der 22:34-Pleite gegen Titelverteidiger Russland gewann die deutsche Auswahl am Sonntag in Yangzhou das Prestigeduell gegen Österreich mit 29:26 (12:14). Beste deutsche Werferin war die Leipzigerin Susann Müller (7).

Nach dem spielfreien Montag kann der WM-Dritte von 2007 mit einem weiteren Erfolg in der letzten Hauptrundenpartie am Dienstag gegen den punktgleichen Afrikameister Angola das Spiel um Platz sieben am Donnerstag erreichen. »Wir werden den ganzen Tag regenerieren. Wir brauchen Kraft und müssen den Kopf frei bekommen, damit wir mit einem Sieg gegen Angola das Spiel um Platz sieben schaffen. Dann wäre die Zielstellung erfüllt«, so Bundestrainer Rainer Osmann.

Er musste vor der Partie erneute personelle Rückschläge verkraften. Für Ania Rösler (Leipzig) ist die WM beendet. Die Rückraumspielerin erlitt am Vortag gegen Russland einen Anbruch des Mittelfingers in der linken Hand. Unklar ist auch der weitere Einsatz von Torhüterin Clara Woltering, die wegen einer Knieverletzung ausfiel.

Die deutschen Frauen mussten gegen Österreich nach der Pause sogar einem 13:16 (33.) hinterherlaufen. Dann aber kämpfte sich der EM-Vierte zurück, eroberte eine 23:22-Führung (49.) und gab den Erfolg nicht mehr aus der Hand. »Ich hatte es mir leichter vorgestellt«, gab der Bundestrainer zu, »aber wir sind schon ein bisschen verschlissen«, urteilte Osmann. Dies sei erkennbar an vielen Fehlern und schwacher Trefferquote.

Schon gegen Russland am Vortag war dies gegen Ende der Partie ins Gewicht gefallen. Da war aus dem 22:28 (53.) bis zum Schlusspfiff ein 22:34 und das zweite Frusterlebnis nach dem 15:29 gegen Frankreich geworden. »Diese Niederlage hat Spuren hinterlassen«, räumte Osmann ein, der Sorge hat, dass sein Team die sportliche Berg- und Talfahrt mit einem Tiefpunkt fortsetzen könnte. »Unsere Leistungskurve ist fallend. Wir quälen uns. Die Vorrunde haben wir auf teilweise sehr hohem Niveau gespielt, und das hat sehr viel Kraft gekostet.« dpa/ND

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