Späte Wahrheit des britischen Premiers

Tony Blair gibt Lügen über Irak-Krieg zu

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Auch wenn ich gewusst hätte, dass Saddam Hussein keine Massenvernichtungswaffen besaß, hätte ich den Regimewechsel unterstützt«, bekannte der ehemalige britische Premier Tony Blair am Wochenende in einem BBC-Interview zum Irak-Krieg.

War alles nur gespielt? Der Kampf um die UN-Beschlüsse gegen Irak, die Entsendung und der vorschnelle Rückruf der Inspektoren, die in dem Land nach Massenvernichtungswaffen suchen sollten, die Beschimpfung der Franzosen als Drückeberger? Wie im Jahr 2003 sowohl die Friedensbewegung als auch die Liberaldemokraten sagten, war alles nur Tünche. Tony Blair hat sein Volk mit Lügen in einen Aggressionskrieg geführt, der Hunderttausende Iraker das Leben kostete. Um eine mögliche Aufrüstung Iraks ging es, wie der frühere Regierungschef nun freimütig einräumt, nicht.

Der studierte Jurist Blair bereut nicht, das Völkerrecht mit Füßen getreten zu haben. Er brüstet sich gar damit, einen Diktator zur Strecke gebracht ...

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