Susann Witt-Stahl 16.12.2009 / Bewegung

Hamburger Unzumutbarkeiten

Die Aufführung eines Films führt zu Streit zwischen »Antideutschen« und »Antiimperialisten«

Nach der Verhinderung einer Vorführung von Claude Lanzmann Films »Warum Israel« in Hamburg zeigten am Sonntag zwei verfeindete Fraktionen der Linken Präsenz in St. Pauli.

Demonstration von Antideutschen am 13.12. in Hamburg gegen »Antisemitismus von links«

Das Internationale Zentrum Brigittenstraße 5 (B5) bekennt Farbe: Auf dem Dach weht die rote Fahne. Darunter Transparente gegen Zionismus, Antisemitismus und Philosemitismus, den die dort beheimateten Hamburger Antiimperialisten als »Kehrseite der antisemitischen Medaille« verstehen. Ihre Antwort auf das Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, das mit rund 400 Teilnehmern, darunter auch Mitglieder jüdischer Gemeinden, gegen »Antisemitismus von links« und »für die sofortige Schließung der B5« demonstriert.

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