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Hamburger Unzumutbarkeiten

Die Aufführung eines Films führt zu Streit zwischen »Antideutschen« und »Antiimperialisten«

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach der Verhinderung einer Vorführung von Claude Lanzmann Films »Warum Israel« in Hamburg zeigten am Sonntag zwei verfeindete Fraktionen der Linken Präsenz in St. Pauli.

Demonstration von Antideutschen am 13.12. in Hamburg gegen »Antisemitismus von links«

Das Internationale Zentrum Brigittenstraße 5 (B5) bekennt Farbe: Auf dem Dach weht die rote Fahne. Darunter Transparente gegen Zionismus, Antisemitismus und Philosemitismus, den die dort beheimateten Hamburger Antiimperialisten als »Kehrseite der antisemitischen Medaille« verstehen. Ihre Antwort auf das Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, das mit rund 400 Teilnehmern, darunter auch Mitglieder jüdischer Gemeinden, gegen »Antisemitismus von links« und »für die sofortige Schließung der B5« demonstriert.

Nach einer Auftaktkundgebung, auf der Redner »Solidarität mit Israel!« fordern und den »Zionismus als einzige mögliche Antwort auf den Antisemitismus« deklarieren, bewegt sich der mit Israel- und USA-Fahnen dekorierte Zug von dem Stadtteilzentrum Rote Flora im Schanzenviertel zum B-Movie. Dort wird die Aufführung des Films »Warum Israel« des französischen Regisseurs Claude Lanzmann nachgeholt. Der erste Versuch war am 25. Oktober mit...


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