Gefesselt, verprügelt und gewürgt

Hamburger Polizisten gehen mit massiver Gewalt gegen NPD-Gegner vor

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ihr Eintreten gegen einen NPD-Werbestand brachte zehn Demonstranten einen sechsstündigen Aufenthalt in einer Hamburger Polizeiwache ein. Die Betroffenen erheben ebenso wie Augenzeugen der Demonstration schwere Vorwürfe gegen die eingesetzten Polizisten.

»Sogar noch gefesselt am Boden liegende Demonstrantinnen wurden weiter verprügelt und, so beobachteten unbeteiligte Zuschauer, auch gewürgt«, berichtet Michael Sauer, der für die LINKE in der Bezirksversammlung Altona sitzt, zu der auch der Elbvorort Blankenese zählt. Am Samstag um 9.20 Uhr hatten sich etwa 15 Demonstranten in der Blankeneser Bahnhofstraße versammelt, um gegen einen Infostand der rechtsextremen NPD zu protestieren, deren im Oktober verstorbener Bundesvorsitzender Jürgen Rieger im Elbviertel gewohnt hat. Einige Demonstranten führten braune Müllsäcke mit sich, in denen das Propagandamaterial der Neonazis entsorgt werden sollte.

Laut Angaben der Polizeipressestelle wurden die Polizisten beim Versuch der Demonstranten, den NPD-Stand zu erreichen, »aggressiv beiseite« gedrängt. Während des folgenden Einsatzes mit Schlagstöcken erlitt ein Demonstrant Augenverletzungen durch Pfefferspray, ein anderer wurde von einem Diensthun...

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