Folke Havekost 16.12.2009 / Politik

Tierische WG sucht neues Zuhause

Schicksal der Tiere des Lübecker Tierparks ist unklar / Therapie für Affen geplant

Demonstration gegen die katastrophalen Zustände im Lübecker Tierpark

Katastrophale Verhältnisse in einem Lübecker Tierpark beschäftigen die Hansestadt seit Monaten. Im Mittelpunkt stehen zwei Affen, die in den Niederlanden therapiert werden sollen. Nun beschloss die Bürgerschaft, den Pachtvertrag mit dem Betreiber-Ehepaar zu kündigen. Was mit den Tieren geschieht, bleibt weiter unklar.

Seit Langem stand der Tierpark im Lübecker Stadtteil Israelsdorf in eher unrühmlichen Schlagzeilen. Die Stern-Studie »Zoos in Deutschland« gab ihm 2000 die Note »miserabel«. Dennoch verlängerte die Stadt 2001 den Pachtvertrag mit Waltraud und Günther Lehmensiek für das 2,8 Hektar große Gelände bis Ende 2011. »Der Leidensdruck der Tiere ist offensichtlich«, kritisiert Ursula Müller von der »Bürgerinitiative gegen den Tierpark Lübeck« (BTL). Es gebe »keine Rückzugsmöglichkeiten, ausgetrocknete Wasserstellen, keinerlei Grünfutter, keine Weide für die Hochlandrinder, nur Steine, Matsch und Schlamm«.

Am 26. November erreichte ...

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