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Mietobergrenzen gegen Verdrängung

Über 350 Teilnehmer bei einer Podiumsdiskussion im Kreuzberger SO 36

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Ich wohne seit 10 Jahren in einem Haus, das vor einigen Monaten den Besitzer gewechselt hat. Doch bis heute kenne ich die neuen Eigentümer nicht.« »Ich habe mit der Modernisierungsankündigung gleich die Ankündigung einer Mieterhöhung von bis zu 70 Prozent erhalten.« Das waren zwei Stimmen von Mietern aus Kreuzberg, die sich am Montagabend auf einer Podiumsdiskussion zum Thema »Kreuzberg in der Krise« im traditionsreichen Kulturhaus SO 36 zu Wort gemeldet hatten.

»Die Mieten steigen. Vor allem Hartz IV-Empfänger und Menschen ohne deutschen Pass können sich das Wohnen im Stadtteil oft nicht mehr leisten«, meinte Neriman Kurt von der Stadtteilinitiative Kotti e.V. Sie klagte auch darüber, dass die Zahl der Spielsalons im Stadtteil zunehme, wo die Menschen mit wenig Geld in der Hoffnung auf einen Gewinn noch ihre letzten Euro ausgeben.

Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) wollte diese Zustandsbeschreibung nicht bestreiten. Ihm fehlten ...


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