Auftragskunst der DDR

Bilderstreit statt Bildersturm

  • Von Wolfgang Weiß
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es lohnt sich, über die Kunst in der DDR zu sprechen, zu streiten, aber vor allen Dingen, sie auch zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darin waren sich die Teilnehmer einer Diskussionsveranstaltung zum Thema »Bilderstreit statt Bildersturm« am Dienstagabend im Schloss Biesdorf einig.

Die Kuratorin des Kunstarchivs Beeskow, wo rund 23 000 Werke von Künstlern aus der DDR in Depots lagern, Dr. Simone Tippach-Schneider, wandte sich in ihrem Vortrag gegen das Pauschalurteil, Auftragsarbeiten wie in der DDR seien keine Kunst. Sie setzte sich für eine vorurteilsfreie, ideologisch unverkrampfte Betrachtung jener Werke ein, für die sie den Begriff »DDR-Kunst« jedoch ablehnte. Man spreche ja auch nicht von Japan- oder Frankreich-Kunst. »Archivierte Sammlung klingt ein bisschen wie ›abgelegt‹, und das ist es ja auch,« meinte sie mit Blick auf das Depot in Beeskow. Es war Anfang der 90er Jahre von den drei Bundeslän...

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