Werbung

Streik in Griechenland gegen »Sparpolitik«

Landesweite Proteste mit hoher Beteiligung

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mit einem eintägigen Streik antworteten am Donnerstag in Griechenland Hunderte von Basis- und mehrere Branchengewerkschaften auf die unter dem Druck aus Brüssel vom Ministerpräsidenten angekündigte neue Welle der »Sparpolitik«. Allein in Athen gingen dabei mehrere zehntausend Arbeiter auf die Straße, weitere Streikkundgebungen fanden in etwa 60 Städten des Landes statt. Unter den beteiligten Branchengewerkschaften waren die Ärzte des Landes, sodass in den staatlichen Krankenhäusern nur Notfälle behandelt wurden, sowie die Lehrer an den Oberschulen.

Weil landesweit auch die Journalisten streikten, gab es am Donnerstag keine Nachrichten in Funk, Fernsehen oder auf Onlineportalen, am heutigen Freitag erscheinen keine Tageszeitungen. Ein von den Besatzungen der griechischen Fähren angekündigter Streik musste dagegen abgesagt werden, nachdem er auf einen Eilantrag der Reeder hin verboten worden war.

Aufgerufen zu dem Streik hatte zunächst die kommunistisch orientierte Gewerkschaftsfront PAME, nachdem ihr Antrag auf einen Generalstreik gegen die von der sozialdemokratischen Regierung geplanten Verschlechterung von Lohn- und Arbeitsbedingungen von den beiden Dachverbänden des Landes, GSEE und ADEDY, abgelehnt worden war. Viele Basisgewerkschaften aber sind mit der Politik ihrer Gewerkschaftsspitzen nicht einverstanden und schlossen sich dem Streikaufruf der Kommunisten an.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen