Warten auf Obama

Wie US-Vertreter bislang bei den Kopenhagener Verhandlungen bremsten

  • Von Susanne Götze, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Weltmacht USA will in Sachen Klimaschutz nicht mehr der Buhmann sein – aber konstruktiv verhandelt sie beim UN-Gipfel ebenfalls nicht. In Kopenhagen wurden alte Schützengräben weiter ausgehoben, auch wenn US-Promis für mehr Engagement beim Klimaschutz warben. Viele hoffen nun auf Präsident Obama, der heute in Kopenhagen erwartet wird.

Trotz guter Absichtserklärungen im Vorfeld war das, was die US-amerikanische Delegation bei der Weltklimakonferenz im Gepäck hatte, sehr dürftig. Rund 200 Delegationsmitglieder sind nach Kopenhagen gekommen – mit wenig konkreten Zahlen und geringen Verhandlungsspielräumen. Und das einzige konkrete Angebot für die Minderung des Treibhausgasausstoßes ist immer noch nicht sicher. Der US-Senat hat das nationale Klimaschutzgesetz noch nicht verabschiedet, durch das die Emissionen bis 2020 um vier Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden sollen.

Dafür sonnten sich Politik-Promis wie Arnold Schwarzenegger, Senator John Kerry, die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, und Friedensnobelpreisträger Al Gore im Blitzlichtgewitter. Immerhin brachte US-Außenministerin Hillary Clinton am Donnerstag die erste positive Botschaft mit in die dänische Hauptstadt: Ihr Land wolle sich ab 2020 an dem von der UN ins Leben gerufenen Anpassungsfo...

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