Risiken bei Stilllegung von Morsleben

Über 10 000 Einwendungen gegen die geplante Abkapselung des Atommüll-Endlagers

Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände äußern große Bedenken gegen die vorgesehene Methode der Schließung des Endlagers in Sachsen-Anhalt. Der Einschluss von Atommüll in einem bröckelnden Salzbergwerk könne nicht lange gut gehen.

Magdeburg/Morsleben (epd/ND). Gegen den geplanten Verschluss des Endlagers für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM) sind mehr als 10 000 Einwendungen eingereicht worden. Vertreter von Umwelt- und Anti-Atom-Gruppen übergaben die Stellungnahmen von Bürgern und Organisationen am Samstag in Magdeburg bei einer Kundgebung symbolisch an das Umweltministerium von Sachsen-Anhalt.

Das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber will das Lager so abkapseln, dass es nicht mehr zugänglich ist. Die Kritiker befürchten unkalkulierbare Risiken durch den Atommüll in dem ehemaligen Bergwerk. Sie stellen vor allem die Stabilität sowie die Langzeitsicherheit des früheren Kali- und Steinsalzbergwerks infrage. Bemängelt wird zudem, dass die Möglichkeit, den Müll aus den alten Stollen wieder herauszuholen, gar nicht aufgeführt wurde.

Die Bürgerinitiative Morsleben führt aus: »Niemand kann wissen, was mit menschlichen Bauwerken in Tausenden von Jahren pass...

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