Kommune am Pranger

Ermittlungen in Pforzheim wegen riskanter Finanzgeschäfte

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zahlreiche Kommunen oder kommunale Unternehmen haben Banken verklagt, die ihnen riskante Finanzprodukte angedreht hatten. In Pforzheim jedoch ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht gegen Banken, sondern gegen die früheren Stadtoberen.

Betretene Mienen bei den Stadträten unten im Saal und oben auf den Publikumsrängen: Ein Prüfbericht zum Derivate-Fiasko der Stadt Pforzheim sorgte für heftiges Kopfschütteln bis hin zum Entsetzen.

Riskante Finanzgeschäfte haben Pforzheim möglicherweise an den Rand des Ruins geführt und die 100 000-Einwohner-Stadt zudem ins Visier der Staatsanwaltschaft gerückt. Ermittler der Mannheimer Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen durchsuchten Ende November das Rathaus der berühmten Schmuckstadt. Kürzlich stellte Oberbürgermeister Gerd Hager den Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) vor.

Die Stadt am nördlichen Rand des Schwarzwaldes hatte seit 2002 zunehmend riskante Derivategeschäfte abgeschlossen. Daraus drohen laut GPA nun Verluste in den Jahren 2014 bis 2017 von bis zu 77,5 Millionen Euro. Rund 53 Millionen Euro sollen bereits feststehen. Dem Prüfbericht zufolge hätte die Stadt einen Großteil dieser riskanten Finanzgeschäfte gar nicht ...

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