»...und am Ende hat sich keiner bewegt«

Umweltschützerin Ilka Petersen über den enttäuschenden Abschlusskompromiss von Kopenhagen

Ilka Petersen / Sie ist Sprecherin für Klimaschutz/Energiepolitik beim WWF.

ND: Als Sie vor zwei Wochen nach Kopenhagen gereist sind: Haben Sie da an einen Erfolg der Konferenz geglaubt?
Ich bin mit der festen Überzeugung nach Kopenhagen gefahren, dass wir die Welt zumindest ein bisschen retten.

Seit der Klimakonferenz in Bali 2007 verhandeln die 193 Staaten – herausgekommen ist ein unverbindlicher Minimalkonsens. Wie kam es dazu?
Die Ergebnisse der Klimakonferenz sind mehr als enttäuschend. Es wurde bis zur letzten Minute gepokert. Aber die Hauptakteure waren nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Es hat einfach keiner gesagt: »Ich geh mal voran, ich mach den ersten Schritt«. Das ist schlicht nicht passiert.

Aber immerhin wollen die 25 Staaten, die den Minimalkonsens ausgearbeitet haben, diesen auch unterschreiben.
Aber selbst wenn: Es bleibt eine politische Willenserklärung. Und das ist auch nicht die Idee der UN-Klimakonferenz. Die Gelegenheit war in Kopenhagen so gut wie nie: Immerhin hatten wir über ...


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