Gabriel: Truppenverstärkung ohne uns

SPD geht sachte auf Distanz zu Afghanistan-Einsatz / Koalition sieht Flucht aus der Verantwortung

Zur Diskussion über die wirklichen Umstände des Luftschlags bei Kundus, bei dem Anfang November rund 150 Menschen starben, kommt die Debatte über weitere Truppenentsendungen nach Afghanistan. Die SPD entdeckt ihre Abneigung dagegen.

Berlin (dpa/AFP/ND). Acht Jahre nach der unter Rot-Grün gefällten Entscheidung für die deutsche Afghanistan-Mission lehnt die SPD eine weitere Verstärkung des deutschen Truppenkontingents am Hindukusch ab. »Für zusätzliche Kampftruppen über die bisherige Obergrenze hinaus wird es die Zustimmung der SPD nicht geben«, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel am Wochenende. Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Beide sprachen sich für eine Verstärkung des zivilen Aufbaus aus.

Die Grünen begrüßten diese Äußerungen. Dagegen warfen Vertreter von Union und FDP den Sozialdemokraten vor, sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen. Unter SPD-Führung habe der Afghanistan-Einsatz schließlich begonnen. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder, kritisierte Gabriel mit den Worten: »Sie haben uns da reingeführt und flüchten...

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