Rumänien soll Zähne zusammenbeißen

Präsident und Regierungschef bleiben die alten – ihre Politik ebenso

  • Von Anton Latzo
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach zwei Monaten Unsicherheit und Parteienstreit hat Rumänien seit der vergangenen Woche wieder eine »ordentliche« Regierung. Überraschend nur, dass der neue Premier der alte ist. Ob er wenigstens eine neue Politik betreibt?

Die rumänischen Präsidentenwahlen 2009 sind seit vergangener Woche endgültig Geschichte. Nach Fälschungsvorwürfen, Nachzählungen und Gerichtsentscheiden wurde die Gültigkeit der Stichwahl vom 6. Dezember bestätigt. Das heißt: Traian Basescu wird eine weitere Amtszeit zugebilligt. Obwohl seine erste Amtsperiode reich an Skandalen und Konflikten mit dem Parlament war. Sogar ein Amtsenthebungsverfahren hatte der einstige Hochseekapitän über sich ergehen lassen müssen.

Zum Ministerpräsidenten ernannte Basescu erneut Emil Boc, den Vorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei (PDL), der seine erste Regierung nach den Parlamentswahlen Ende 2008 gebildet hatte. Schon nach sechs Monaten war das Kabinett jedoch durch den Austritt der Sozialdemokraten auseinandergefallen, so dass Boc bis Oktober mit einer Minderheitsregierung amtierte, die schließlich durch ein Misstrauensvotum gestürzt wurde. Da ein neues Kabinett wegen des Zwistes zwischen Prä...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 715 Wörter (5056 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.