Die Megapleite des Jahres

Zu den Wirtschaftsdramen 2009 zählt zweifelsfrei die Insolvenz von Arcandor

  • Von Ina Beyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am 9. Juni meldete der Handels- und Touristikkonzern Arcandor Insolvenz für sich und die Töchter Quelle, Karstadt und Primondo an. Quelle ist nun Geschichte, um Karstadt wird weiter gerungen.

Schwarz verhangene Schaufenster, Beschäftigte, die für den Erhalt ihrer Jobs demonstrierten und den Staat um Geld für ihren Arbeitgeber anriefen. Diese Bilder begleiteten im Sommer die bislang größte Firmenpleite in der Geschichte der Bundesrepublik.

Mit der allgemeinen wirtschaftlichen Talfahrt hatte diese jedoch nur bedingt zu tun: Schon zuvor war Arcandor (früher KarstadtQuelle) durch Missmanagement in die Krise geraten und wies Schulden von fast einer Milliarde Euro auf.

Anfang Juni schließlich konnte die Warenhauskette Karstadt die monatlichen Mietzahlungen von gut 20 Millionen Euro nicht mehr aufbringen, zudem wurde dringend Geld gebraucht, um auslaufende Kredite zu verlängern. Arcandor drängte auf Gelder aus dem Staatstopf. Eilig wurde eine Bürgschaft über 650 Millionen Euro und parallel ein staatlicher Rettungskredit über 437 Millionen Euro beantragt.

Zu jener Zeit hatte die Bundesregierung bereits über eine Bürgschaft zur Opel...

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