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Viel Meer und noch viel mehr

Kroatien zwischen Realität und Hoffnung

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

»Erst hatten wir Kommunismus, dann Nationalismus, und nun haben wir hoffentlich nur noch Tourismus.« So kalauert Jeko Puskaric, Lehrer in Dubrovnik, der antiken Hafenstadt ganz unten von Kroatien, gern ein bisschen zeitgeschichtlich. Wie viel Realität und wie viel Hoffnung in ihm stecken, zeigen Reiseschlaglichter. Auf einer Tour von Nord nach Süd durch dieses Balkanland mit viel Meer und noch viel mehr.

Bunte und offene Stadt

Von Zagreb aus zur Adria führen alle Wege über Karlovac. Längst folgt der Jahrhunderte alten Wegtrasse natürlich eine Autobahn. Und schon viel länger eine Eisenbahnlinie. Als es das alles noch nicht gab, zählte dieses Karlovac, das damals Karlstadt hieß und zur k.u.k.-Monarchie gehörte, zu den reichsten Städten Europas. »Vielleicht nicht absolut, aber zumindest pro Einwohner gerechnet«, schränkt Prof. Igor Culig, Kustos des städtischen Museums, gleich etwas ein. Aber immerhin. Alles, was aus Mitteleuropa, also Wi...


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