Ein konsequentes »Nein!« zu Kapitalismus

Antifaschistische Gruppen rufen zur Teilnahme an der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf

Am Sonntag werden wieder tausende Menschen unterschiedlicher Spektren zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin erwartet. NIELS SEIBERT sprach mit SEBASTIAN LORENZ von der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB), die mit anderen Gruppen einen antikapitalistischen Demo-Block organisiert.

LL-Demo 2008

ND: In Ihrem Aufruf zur Luxemburg-Liebknecht-Demo bezeichnen Sie den Staat DDR als einen Versuch einer Alternative zur kapitalistischen Produktionsweise. Andererseits formulieren Sie eine antikapitalistische Kritik an Nation und Staat. Ist das nicht ein Widerspruch?
Lorenz: Ach, die ganze linke Bewegung ist voll von Widersprüchen. Beim konkreten Versuch, solidarisches Zusammenleben zu organisieren, kann man viele Fehler machen. Wenn die Linke aus der Geschichte lernen will, muss sie Fehler und Niederlagen genau analysieren. Man kann sich nicht nur die guten oder die schlechten Seiten heraussuchen und dann ohne Kontext widerspruchsfrei rumblöken. Die Debatte über die DDR dürfen wir nicht den Totalitarismustheoretikern überlassen. Die Gleichsetzung von Links und Rechts ist verdummend und in vielen Fällen geradezu menschenverachtend.

Die Kriege in aller Welt unter deutscher Beteiligung sind in Ihrem Aufruf nur eine Nebensache. Dabei sind ...


Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 483 Wörter (3369 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.