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Irritationen um Bin Ladens Tochter

Teheran (dpa/ND). Iran will mit der in Teheran aufgetauchten Tochter von Osama bin Laden »menschlich umgehen«. Das sagte der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Teheran. Iman bin Laden soll sich bereits seit Mitte Dezember in der Botschaft Saudi-Arabiens in Teheran aufhalten. Die Saudis fordern von der iranischen Regierung eine Ausreisegenehmigung für sie. Teheran sagt jedoch, dass die Ausländerpolizei erst klären soll, wie die Frau nach Iran gekommen ist und ob sie überhaupt eine Tochter des Terroristenführers ist.

»Wir betrachten den Fall aus einem humanitären Blickwinkel, dennoch muss das notwendige Prozedere erst beendet werden«, sagte Mehmanparast. Das würde heißen, dass Iran gegen die Frau nicht wie sonst üblich rechtliche Schritte wegen illegaler Einreise einleitet. Trotzdem müsse geklärt werden, wie sie nach Iran gekommen ist, wurde betont.

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