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Jemens Regierung wiegelt ab

Botschaften und Firmen »sind in Sicherheit«

Die wegen Anschlagsdrohungen geschlossene US-Botschaft in Jemen hat am Dienstag wieder geöffnet.

Sanaa (AFP/ND). Die Öffnung folge auf einen »erfolgreichen Einsatz« jemenitischer Sicherheitskräfte im Norden der Hauptstadt Sanaa, hieß es in einer Mitteilung der Botschaft. Die Regierung Jemens betonte derweil ihr entschlossenes Vorgehen gegen Terrorismus und versicherte, die Sicherheitskräfte hätten die Lage im Griff.

US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Montagabend gewarnt, die »Instabilität« Jemens sei eine Bedrohung für die »regionale und die weltweite Stabilität«. Die US-Botschaft in Sanaa erklärte am Dienstag, die Gefahr von Anschlägen auf US-Einrichtungen bleibe erhöht. Angesichts der Drohungen des Terrornetzwerks Al Qaida blieb die französische Botschaft geschlossen, die britische Vertretung nahm ihre Arbeit wieder auf, blieb allerdings für Besucher gesperrt. Al Qaida hatte sich zu einem Anschlagsversuch auf ein US-Flugzeug am ersten Weihnachtstag bekannt. Der 23-jährige Nigerianer, der sich mit dem Flugzeug sprengen wollte, hatte sich auch in einem Trainingslager in Jemen aufgehalten.

Das jemenitische Innenministerium erklärte am Dienstag, innerhalb von zwei Tagen seien landesweit fünf »Terroristen« dingfest gemacht worden. Mutmaßliche Terroristen würden »rund um die Uhr überwacht und verfolgt, täglich werden von ihnen genutzte Verstecke ausgehoben«. Das Ministerium betonte, Jemens Sicherheitskräfte seien voll und ganz in der Lage, die Sicherheit der ausländischen Vertretungen in Sanaa zu gewährleisten. »Alle Botschaften, diplomatische Vertretungen und ausländische Firmen sind in Sicherheit und nicht von Terroristen bedroht«, hieß es.

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