Öffentliches Dazwischenhauen haben wir genug

Gesine Lötzsch über die Linkspartei, Lafontaine und die Hoffnung auf neuen Schwung

Gesine Lötzsch hat die Fahne der PDS gemeinsam mit Petra Pau im Bundestag auch hochgehalten, als ihre Partei 2002 den Wiedereinzug verpasste. Das war nicht immer leicht, hat der Philologin aber vielleicht auch zu jener gewissen Gelassenheit verholfen, mit der sie die heutigen Querelen in der LINKEN betrachtet. Mit der 48-Jährigen sprachen Gabriele Oertel und Jürgen Reents.

Gesine Lötzsch

ND: In den letzten Tagen deutet alles auf einen handfesten Streit zwischen Ost- und West-LINKEN hin. Landesverbände aus NRW und Baden-Württemberg fordern Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zum Rücktritt auf, Ost-Linkspolitiker halten dagegen. Steht die LINKE vor der Spaltung?
Lötzsch: Das glaube ich nicht. Aber die LINKE muss sich auf politische Schwerpunkte einigen und die unterschiedlichen Aufgaben, die sie in Ost und West hat, miteinander lösen – und nicht gegeneinander.

Das Setzen von Schwerpunkten wie auch das Miteinander finden gegenwärtig unzureichend statt?
Ja und darum haben wir uns ja auch als Fraktion entschlossen, zu einem politischen Jahresauftakt am Montag in die Kongresshalle einzuladen. Dort wollen wir uns mit den uns gestellten politischen Aufgaben beschäftigen. Es geht da ganz konkret um die Frage, wie Menschen wieder in Arbeit kommen und gute Arbeit gestaltet werden kann. Ein zentrales Thema der LINKEN wird ...

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