Werbung

Unten links

Angeblich gibt's den Nacktscanner ja jetzt entschärft. Aller Frivolität entkleidet. Die Light-Version für den minderjährigen Sicherheitsbeamten. Man guckt hinein und sieht keine entblößten Menschen, sondern ein Schemen, eine Art Trickfilmfigur, sowas wie Bugs Bunny, nur ohne Ohren. Nun boomt der Schwarzmarkt für die alte, scharfe Version. Und siehe da, das EU-Parlament bietet sechs Nacktscanner zum Verkauf. Nie benutzt, angeschafft 2002, der Prototyp ohne Kinderschutzfilter. Ein angedrohtes Attentat auf den Straßburger Weihnachtsmarkt hatte den letzten Ausschlag für die Anschaffung gegeben. Man darf also davon ausgehen, dass die Teile weihnachtsmanntauglich sind. Weihnachtsmann rein, echt oder nicht, Weihnachtsmann raus – Handschellen her. Aufschneider wären dutzendweise aufgeflogen. In Kitas hätte man die Teile nicht einsetzen können, schon klar, wegen der Desillusionierungsgefahr. Aber warum kamen sie im Parlament nie zum Einsatz? uka

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln