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Dem Wähler das Wort

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: 1 Min.

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Es läuft nach klassischem Drehbuch: Vier Tage vor der Wahl wird per Birthler-Urteil der Kandidat der Linkspartei abgeschossen. So geschehen vor der Landratswahl im brandenburgischen Kreis Spree-Neiße. Der derzeitige Inhaber des Postens, Landrat Dieter Friese von der SPD, hat gestern seinem Konkurrenten von links geraten, von der Kandidatur Abstand zu nehmen. Sicher, das würde die Wahl recht übersichtlich gestalten. Es gibt noch einen weniger aussichtsreichen Bewerber von der CDU. Diethelm Pagel ist aber von einem solchen Schritt abzuraten.

Warum sollte er auf derlei Forderungen nichts geben und zur Wahl antreten? Weil dies eine einmalige Chance wäre, die gesamte, seit vier Monaten in Brandenburg herrschende Stasi-Hysterie auf das zurückzuführen, was sie tatsächlich ist. Die Einwohner des Landkreises haben nun die Gelegenheit, zu zeigen, was sie selbst von dieser Medien-Kampagne halten, die 20 Jahre nach der Wende losgetreten wird. Jetzt kann sich herausstellen, ob es wirklich diese ungeheure Empörung über den DDR-Geheimdienst und seine V-Leute gibt. Es kann sich aber auch herausstellen, dass diese Empörung völlig virtuell und eine Erfindung von anderthalb Dutzend Journalisten westdeutscher Herkunft ist, welche die brandenburgischen Medien in der Hand haben und diese Empörung einfach nur vorspiegeln. In dieser Sache sollten jetzt die Wähler entscheiden. Gebt ihnen das Wort.

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