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Eigentlich schade

Rätsel Rosa gelöst?

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine Zeit lang konnte man träumen: Seht den Zug von Millionen ... Man stelle sich vor, der Chef der Rechtsmedizin der Berliner Charité, Michael Tsokos, hätte seine im Mai vergangenen Jahres ausgesprochene Vermutung mit eindeutigen Beweisen belegen können: dass es sich beim Torso einer Frauenleiche in seinem Institut möglicherweise um die sterblichen Überreste von Rosa Luxemburg handele.

Noch im Spätsommer, kurz vor der Bundestagswahl, wäre es zu einer feierlichen und würdigen Bestattung der am 15. Januar 1919 heimtückisch ermordeten deutsch-polnischen Theoretikerin und Revolutionärin auf dem Sozialistenfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde gekommen. Diesem Zug hätten sich gewiss Abertausende angeschlossen, auch aus Polen, Russland, Holland; Frankreich, aus Israel, Japan und China (und nicht nur Luxemburg-Forscher). Zitate aus Rosas Artikeln und Briefen wären verlesen, vielleicht auch Kampflieder ihrer Zeit gesungen worden.

Es kam nicht da...


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