Bröckelnde Streikfront

Diskussionen um die Perspektive der Bildungsproteste

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ende letzten Jahres demonstrierten Studierende bundesweit gegen schlechte Studienbedingungen. Nach und nach bröckelte allerdings die Protestfront. Deutlich wurden dabei auch die unterschiedlichen Ziele und Motive der Studenten. Viele fürchten gar, bei ihren Protesten von linken Gruppierungen vereinnahmt zu werden, denen es bei den Protesten nicht nur um Bildungspolitik geht.

Fast zwei Monate hielten Studierende das Audimax an der Potsdamer Universität besetzt. Selbst über Weihnachten und Neujahr setzten sie ihren Protest fort. Ab heute wollen sie ihn im Foyer der Universität fortsetzen. Die Studierenden wollen damit die Ankündigung der Potsdamer Unipräsidentin Sabine Kunst honorieren, sich in der Senatssitzung am 14. Januar für die Abschaffung der Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen einzusetzen. Weniger zufrieden sind dagegen die protestierenden Kommilitonen an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Um einer polizeilichen Räumung zuvorzukommen, räumten sie am 27.Dezember den sieben Wochen lang besetzten Hörsaal.

Nicht nur in München und Potsdam ist die Stimmungslage unter den Bildungsaktivisten, die seit November mit vielen Aktionen auf die Misere an Schulen und Hochschulen aufmerksam machten, denkbar unterschiedlich. Das liegt nicht nur an den Unileitungen. Auch untersc...

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