Aert van Riel 08.01.2010 / Inland

Umweltschutz und Bürgerrechte

In den östlichen Bundesländern entstehen kontinuierlich neue Stiftungen

Trotz meist geringen Kapitals gründen sich immer mehr Stiftungen in den neuen Bundesländern. Viele von ihnen initiieren Umweltprojekte oder wollen zivilgesellschaftliches Engagement stärken.

Im Osten gibt es im Verhältnis zur Bevölkerungszahl immer noch wesentlich weniger Stiftungen als in Westdeutschland. In den alten Bundesländern existieren 14 727, in den neuen, wenn man von Berlin absieht, lediglich 1042 Stiftungen. Vielen der neu gegründeten ostdeutschen Stiftungen mangelt es an Geld. Bei etwa 19 Prozent von ihnen übersteigt das Grundvermögen nicht einmal 50 000 Euro. Auch die »Michael-Succow-Stiftung zum Schutz der Natur« hat mit einem geringen Startkapital in Höhe von 100 000 D-Mark angefangen. »Michael Succow erhielt 1997 in Stockholm den Alternativen Nobelpreis. Mit dem Preisgeld gründete er dann zwei Jahre später die Umweltstiftung«, erzählt Stiftungssprecherin Friederike Badura-Wichtmann. Damals etablierte der emeritierte Greifswalder Professor für Biologie Michael Succow die erste gemeinnützige Naturstiftung bürgerlichen Rechts in den neuen Bundesländern. Inzwischen sind rund 50 ostdeutsche Stiftungen Umweltthemen gewidmet.

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