CO2 in das Oderbruch?

30 000 Unterschriften gegen Vattenfallprojekt unterirdischer Lagerung

  • Von Silke Milius
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Der Energiekonzern Vattenfall legt sich nicht nur mit den Nachbarn seiner Braunkohletagebaue und Kraftwerksprojekte an. Auch weit weg davon gibt es Proteste. Denn im Oderbruch will das Unternehmen einen Teil des in den Kohlekraftwerken entstehenden CO2 unterirdisch deponieren.

Das schwedische Staatsunternehmen betreibt in der Lausitz mehrere Braunkohlekraftwerke. Allein das Kohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus bläst pro Jahr 25 Millionen Tonnen CO2 in die Luft und gehört daher laut einer Studie des WWF zu den fünf klimaschädlichsten Kraftwerken von ganz Europa. Ab 2013 könnte das durch den von der EU vorgeschriebenen Emissionshandel teuer werden. Zudem hat auch die Brandenburger Landesregierung erklärt: »Neue Tagebaue kann es höchstens dann geben, wenn es eine sichere unterirdische Speicherung des Kohlendioxids gibt!«

Genau daran arbeitet das Unternehmen. Im Kraftwerk Schwarze Pumpe wird in einer Pilotanlage eine Technologie zur Abscheidung des Kohlendioxids getestet und Vattenfall unters...


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