Bäume für Bilder

Mecklenburg-Vorpommern will die Ex-Herzogsfamilie entschädigen

  • Von Velten Schäfer, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Seit einigen Jahren verhandelt die Schweriner Landesregierung diskret mit der früheren Herzogsfamilie über nach 1945 enteignete Antiquitäten und Kunstgegenstände. Bezahlen will sie mit landeseigenem Wald. Das stößt auf Widerspruch.

Die Herzogin hat es sich aussuchen dürfen, doch nun hat sie entschieden: Ein schönes Stück Wald wird Donata zu Mecklenburg von Solodkoff in Zahlung nehmen als Gegenwert für »ein Konvolut von Kunstgegenständen aus dem Besitz der Großherzoglichen Familie«, antwortet die Landesregierung auf eine Anfrage des Linkspartei-Abgeordneten Torsten Koplin.

Das »von der Herzogin nunmehr bevorzugte Waldobjekt« wurde demnach bereits an die Landesforstanstalt übertragen, dort soll sein Verkehrswert für das geplante Tauschgeschäft taxiert werden. Das ist der neueste Stand in diskreten Verhandlungen, die sich schon einige Jahre hinziehen, über die aber sehr wenig bekannt ist.

Es soll hauptsächlich um antikes Mobiliar gehen, um Vitrinen, Porzellan und auch um Bilder. So spektakulär wie die Dresdner Restitutionsaffäre von 2007 und 2008, als plötzlich enorme Forderungen präsentiert wurden, werden die Dimensionen kaum sein. Siebenstellige Beträge aber könnten...

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