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Hilfe, bevor es zu spät ist

Paten bieten Kindern aus Suchtfamilien Einblick in eine andere Welt

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
An die Hand genommen

Der Freitagnachmittag ist bei Judith Brand* im Terminkalender freigehalten. Dann trifft sie sich mit Valerie*. Selbst ihre eigenen Kinder, die längst erwachsen sind, werden neugierig, erzählt die Mittfünfzigerin: »Die wollen noch immer jedes Mal wissen, wie es war.« Sie finden es ungewohnt, dass ein zweieinhalbjähriges Mädchen Einzug in das Leben ihrer Mutter gefunden hat.

Begonnen hat diese Geschichte vor zwei Monaten, als Judith Brand einen Handzettel in der Heilig-Kreuz-Gemeinde im Stadtteil Kreuzberg gelesen hat. Das Diakonie-Projekt »Vergiss mich nicht« sucht Paten für Kinder, deren Eltern Suchtprobleme haben. »Wenn die Freiwilligen einmal in der Woche einen Nachmittag mit dem Kind verbringen, dann kann ihm damit etwas Anderes als das triste Zuhause geboten werden«, erklärt die Sozialarbeiterin Maja Wegener das Programm, das sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Albert Nägele bei der Diakonie ins Leben gerufen hat. »Die Kinder sollen e...


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