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Haiti schreit nach Hilfe

Das Erdbeben hat große Teile des Inselstaats dem Erdboden gleichgemacht

  • Von Hans-Ulrich Dillmann, Santo Domingo
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Jahrhunderterdbeben hat am Dienstag den bitterarmen Karibikstaat Haiti erschüttert und vermutlich hunderte Menschen getötet. Bei dem Beben der Stärke 7,0 wurden der Präsidentenpalast und das Hauptquartier der UNO in der Hauptstadt Port-au-Prince dem Erdboden gleichgemacht.

Menschen liefen schreiend auf der Suche nach Hilfe durch die Straßen der haitianischen Hauptstadt. Staubschwaden hängen auch noch Stunden später über Port-au-Prince, nachdem um 16.53 Uhr (22.53 Uhr deutscher Zeit) die Erde gebebt hat. Einige Häuser seien, so berichten Augenzeugen, regelrecht von der Erde verschluckt worden. In der Folge des schweren Erdbebens von der Stärke 7 sind in einigen Teilen der Stadt Feuer ausgebrochen. Niemand war da, der die Flammen, die die obdachlosen Menschen bedrohten, wirksam bekämpfen konnte.

Auch Stunden nach der wohl schlimmsten Katastrophe in der Geschichte des Armenhauses Lateinamerikas ist die Situation verworren. Es gibt nur spärliche Informationen, weil das Telefonsystem weitgehend zusammengebrochen ist. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen berichten von den verzweifelten Versuchen der Überlebenden, Verschüttete zu bergen. »Die Zerstörungen seien massiv«, sagte der Präsident der Internamerikanisch...


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