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Ärzte arbeiten bei Kerzenlicht

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet seit 2005 in Haiti und befürchtet zunehmende Instabilität

Rainer Lang ist Pressereferent bei der Diakonie Katastrophenhilfe in Stuttgart. »Tausende Menschen sind auf den Straßen, sitzen auf dem Boden, singen, beten. Es gibt kein Licht, keinen Strom und keine Telefonverbindung«, teilte die Projektleiterin in Haiti, Astrid Nissen, nach einer turbulenten und schlaflosen Nacht am Mittwochmorgen mit. Über ihren Bericht sprach mit Lang für ND Martin Ling.

Rainer Lang
ND: Lassen sich die Schäden des Erdbebens in Haiti landesweit schon grob abschätzen?
Lang: Das gibt die Informationslage noch nicht her. Es ist schwierig, weil das Telefonnetz zusammengebrochen ist, Internet funktioniert zumindest in der Hauptstadt Port-au-Prince. Astrid Nissen, unsere Projektleiterin, hat mir Mittwochfrüh mitgeteilt, dass die Lage noch nicht überschaubar ist. Unser Projektgebiet liegt in Jacmel an der Südküste. Zu sechs Mitarbeitern dort konnten wir bisher keinen Kontakt aufbauen. Das macht uns Sorgen, weil dort die Zerstörungen sehr stark sein sollen. Auch in anderen Landesteilen soll es dem Vernehmen nach massive Zerstörungen geben, auch wenn es noch keine gesicherten Informationen darüber gibt.

Erste Nachbeben hat es schon gegeben. Befürchten Sie weitere?
Die Befürchtung ist da. Bei meinen Einsätzen in Erdbebengebieten habe ich mehrere Tage danach noch Nachbeben erlebt. Das ist schrecklich und ruft jedes Mal eine ...



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