China soll Google nicht länger gängeln

Weltmarktführer bei Internetsuchmaschinen droht mit Schließung des chinesischen Portals

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Internetkonzern Google droht mit dem Rückzug aus China. Man wolle nicht länger die staatliche Zensur sowie Hacker-Angriffe auf E-Mails von Dissidenten hinnehmen.

Google will sich nicht mehr gängeln lassen. Die Verantwortlichen des größten Internetsuchmaschinenbetreibers haben gedroht, ihre Seiten in chinesischer Sprache zu schließen, nachdem sie entdeckt hatten, dass die E-Mails von chinesischen Bürgerrechtlern »gehackt« worden waren.

Die Ankündigung durch den Chef der Google-Rechtsabteilung, David Drummond, löste in der weltweiten Internet-Gemeinde einen Schock aus. Drummond teilte mit, dass die Internetauftritte von mindestens 20 Firmen, die in irgendeiner Form mit chinesischen Dissidenten zu tun haben, ebenfalls von Hackern angegriffen wurden. Darunter ist auch der Softwareanbieter Adobe. »Dutzende von G-Mail-Nutzern (die E-Mail-Verbindung über Google heißt G-Mail, d. Red.) in den USA, China und Europa, die sich für die Menschenrechte in China einsetzen, sind routinemäßig von Dritten eingesehen worden«, teilte Drummond mit. »Diese Attacken und die Überwachung, die sie belegen – zusammen...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 545 Wörter (3823 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.