Hans-Gerd Öfinger 14.01.2010 / Inland

Roland Koch mimt den Ahnungslosen

Hessens Ministerpräsident distanziert sich von Merkel-Kritik seines Fraktionschefs

Im Vorfeld der heute beginnenden Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes tobt ein innerparteilicher Richtungsstreit. Auslöser dieser Diskussion um Merkels Führungsstil und das konservative Profil der Union war ein Meinungsartikel, zu dessen Verfassern auch der hessische CDU-Fraktionschef Christean Wagner gehörte. Hessens Ministerpräsident Koch will von Wagners Vorstoß nichts gewusst haben.

Dass sich mit dem hessischen CDU-Fraktionschef Christean Wagner ein namhafter Vertreter des konservativen »Stahlhelm«- Flügels der Landes-CDU in der vordersten Reihe der Merkel-Kritiker positionierte, verwundert im politischen Wiesbaden niemanden. Wagner hatte zusammen mit den CDU-Fraktionschefs in Thüringen und Sachsen, Mohring und Flath, sowie der Vize-Fraktionschefin im Brandenburger Landtag, Saskia Ludwig, in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« einen Aderlass der CDU bei konservativen und wirtschaftsliberalen Stammwählern diagnostiziert. Außerdem beklagten die vier den »präsidialen Stil« der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden Angela Merkel und warnten: »Die Probleme der SPD von heute können die der Union von morgen sein.« Nach ihrer »gewollten Profillosigkeit« müsse die Partei nun ihr konservatives Profil schärfen.

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